Q [‚Kju:]

Kunst trifft Wissenschaft, Wissenschaft trifft Kunst

Q [’kju:] Deformation von Raum und Zeit

Ausstellung in der NORD/LB art gallery im Gebäude der NORD/LB in Hannover, Ecke Friedrichswall/Willy-Brandt-Allee

Weitere Informationen und  die Vernissageeinführung von Wilfried Köpke unter dem folgenden Link:

http://www.hermannshof.de/programm/aktuell/detailseite/veranstaltungen/q-kju-deformation-von-raum-und-zeit.html

 

 

 

Jan Samec: Unterwegs/Cestou

Ausstellung bis 15. Dezember 2016 in der Galerie des Theater in der List. Öffnungszeiten Montag bis Freitag, 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr und vor den Vorstellungen. Adresse: Spichernstraße 13, 30161 Hannover

Galerie-Informationen

 

Die Eröffnungsrede:

„Ich möchte über die hier gezeigten Arbeiten von Jan Samec sprechen und komme dabei nicht umhin, von drei Künstlern zu sprechen. Das bedeutet nicht, dass Jan Samec eigentlich das Pseudonym einer tschechischen Künstlergruppe ist oder Jan Samec denkt, er sei mehr als einer, vielmehr darf ich Sie einladen zur Betrachtung einer künstlerischen Trinität von drei Schöpfern, Gestaltern, Künstlern: Jan Samec – dem Zufall – Ihnen selbst.

Der vollständige Vortrag: jan-samec-2016-auslage

„Irgendwas mit Medien….“

„Ich mach mal irgendwas mit Medien“ – Medien als Beruf.

 

Auch wenn der Hype um die Medienberufe seit drei Jahren abklingt, sind sie immer noch für Jugendliche attraktiv. Doch das Berufsfeld zwischen Mediengestalter und Moderator, Journalist und Producer ist weit. Das birgt Chancen, weil jeder seinen Platz finden kann und Risiken, weil man schnell in die falsche Ausbildung gerät. Der Workshop informiert über Trends, Ausbildungswege und Anforderungen.

4. Forum Familie und Medien „WhatsApp am Küchentisch„, Hannover, 24. August 2016

 

Widerhall

Arbeiten von Marie Lynn Speckert  und Tobias Gellscheid

Grafiken, Skulpturen, Installationen

Ausstellung vom 1. bis 30. Oktober

Öffnungszeiten: Do 15-18 Uhr, Fr/Sa 15-20 Uhr, So, 14-18 Uhr

Eröffnung: Sonntag, 2. Oktober 2016, 19:00 Uhr, Weisse Halle der Eisfabrik Hannover

Einführung: Wilfried Köpke

Das Glatte ist die Signatur der Gegenwart. Es verbindet Skulpturen von Jeff Koons, iPhone und Brazilian Waxing miteinander. Warum finden wir heute das Glatte schön? Über die ästhetische Wirkung hinaus spiegelt es einen allgemeinen gesellschaftlichen Imperativ wieder. Es verkörpert nämlich die heutige Positivgesellschaft. Das Glatte verletzt nicht. Von ihm geht auch kein Widerstand aus. Es heischt Like. Der glatte Gegenstand tilgt sein Gegen. Jede Negativität wird beseitigt.[i]

Mit diesen Sätzen beginnt Byung-Chul Han, Professor für Kulturwissenschaft an der UdK Berlin und bekannt als scharfer Zeitgeistanalytiker und kritischer Gesellschaftsbeobachter sein Buch Die Errettung des Schönen. Es geht um die Kunst und ihre Aufgabe und damit unweigerlich um das Schöne als die Aufgabe der Kunst.

Wer das Glatte sucht, der findet es nicht hier in der Weißen Halle der Eisfabrik in der Ausstellung Widerhall von Marie Lynn Speckert und Tobias Gellscheid. Er findet trotzdem Ästhetik, er findet Schönheit. Er findet Kunst. Er findet sogar etwas, was Jeff Koons mit den beiden Künstlern verbindet. Doch dazu später mehr. Widerhall weiterlesen

Annette Voigt: Reich

Annette Voigt: REICH

Detail der Installation
Detail der Installation

Installation in der Eisfabrik Hannover vom 1.-bis 29. Mai 2016

 

Auf den ersten Blick ist es ganz klar. Das Ding in der Weißen Halle der Eisfabrik ist ein Dachstuhl: Balken, flüchtig geweißt, mit schweren Schrauben verbunden und dann mit SPAX-Schrauben angesetzte Dachlatten. Dann die erste Irritation: der Dachstuhl steht verkehrt, der Giebel zeigt zum Boden und je mehr man sich nähert, in die Konstruktion eintritt, desto mehr verflüchtigt sich, zerbricht der erste Eindruck: Die Dachbalken sind nicht massiv; die SPAX-Schrauben halten nicht die Dachlatten, sondern die Abstandhalter zwischen den „Balken“-Brettern; die Dachlatten sind nicht fest montiert, sondern eingehängt an gebogenen Schraubhaken; die Balken selbst, geht der Blick nach oben, hängen an Ketten mit Ösen an den alten Stahlträgern der Eisfabrik.

Gesamte Werkeinführung lesen…. Annette Voigt: Reich weiterlesen

Rafael Cidoncha: Fragmentos

Nach Berlin nun in Braunschweig: die Serie Fragmentos des in Paris lebenden spanischen Malers Rafael Cidoncha. In 30 Arbeiten hat er Ausschnitte sakraler Skulpturen gemalt, die aus dem kirchlichen Kontext gelöst, eine zärtliche bis gewalttätige Ausstrahlung auf den Betrachter haben.

FRAGMENTOS 13, 38x61cm

Rafael Cidoncha „sucht die Geste, die das Werk des Bildhauers charakterisiert, ‚das Geheimnis der Skulptur. Die Skulptur gibt es bereits. Ich will entdecken, was in ihr verborgen ist. Ich suche eine neue Perspektive und das Zarte, das Geheimnisvolle‘. Gerade deshalb ist das Detail der Hand, die Geste für ihn so bedeutsam: ‚Die Geste ist die Zurückführung auf die Philosophie der Skulptur und der Ausdruck ihrer Idee. Ich wollte wegkommen vom anekdotischen Detail und den emotionalen Ausdruck in den Mittelpunkt stellen‘.“

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einer  Einführung in das Werk von Wilfried Köpke: Tattoos des Katholischen – Cidoncha BS

Kunst im Kloster, Brucknerstraße 6, 38106 Braunschweig, 27.02.-28.03.2016.

 

 

 

 

 

Where is my paradise?

Neue Arbeiten von Shige Fujishiro in der Galerie Konnektor

4. Dezember bis 31.Dezember 2016

Shige 2015

Where is my paradise?

Das verlorene Paradies

Shige Fujishiro | Rauminstallation | Konnektor | Vernissageeinführung | 4. Dezember 2015

„Where is my Paradise?“, hat Shige Fujishiro die Installation im Konnektor benannt. Wo ist mein Paradies? Na hier vielleicht, denkt man, wenn man sich über den Kötnerholzweg den goldgerahmten Schaufenstern nähert. Schmetterlinge schweben; ein Pfau steht rum, ein Halsbandwehrvogel,   ein südamerikanischer Standvogel, hat sich in drei Meter Höhe aufgeschwungen, ein Äffchen gekrönt mit Blumen in der Hand am Boden, gerahmte Blumen an der Wand, aus dem Spiel der Tennisschläger wächst wie in einer Bewegungs-slow-motion ein Regenbogen, die Absperrseile, die sonst den Besucher vom Kunstwerk, die Fans vom Star auf dem roten Teppich fernhalten, liegen umgefallen, den Zugang öffnend  – und alles glitzert fein. Keine Schlange nirgends. Paradies im Schaukasten.

 

I

Doch der goldene Rahmen, die Scheibe dazwischen müssen stutzig machen – auch ein goldener Käfig ist ein Käfig.  Where is my paradise? weiterlesen