driften – 19.10.2018 – 18.11.2018

Kunstverein Barsinghausen

Wenn drei etwas zusammen machen, muss das noch lange kein gemeinsames Tun sein, keine Freundschaft, kein Team. Welche Fliehkräfte Koalitionen haben, das erleben wir seit Monaten in Berlin. Und auch unter Künstlern ist die Gruppenausstellung selten gemeinsamer Ausdruck einer einheitlichen Position, gar Künstlerfreundschaften, wie wir es von den Brücke-Künstlerinnen und Künstlern kennen oder den Künstlern des Blauen Reiters. Es sind manchmal nur Zweckgemeinschaften: Man kennt sich, schätzt sich und stellt gemeinsam aus.
In diesem Sinn sind auch Elke Lennartz, Klaus Madlowski und Constanze Prelle keine Künstlergruppe. Und doch verbindet sie – und das ist in dieser Ausstellung augenscheinlich – sehr viel miteinander. Jede der drei künstlerischen Positionen lebt von der Präsenz des Materials, mit dem sie künstlerisch arbeiten, dem häufig autopoetischen Prozess der Bearbeitung und der Raumwirkung, mit der und durch die die Arbeiten den Betrachter und Betrachterin herausfordern.

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Clément Loisel – Imago bis 28.10.2018

Clément Loisels Arbeiten sind auf subtile, allegorische Weise Portraits unserer Gesellschaft. Ein Portrait, ein gutes Portrait, schmerzt immer, weil es den Blinden Fleck zeigt, den der Portraitierte selbst nicht wahrnehmen kann, das unangenehme seiner Person. Clemens Loisel seziert das Nervenkostüm unserer Gesellschaft . Er schafft Bilder, die den Betrachter und die Betrachterin verändern können.

http://clementloisel.com/

Text der Einführungsrede von Wilfried Köpke

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Neuerscheinung: Filmerbe

 

Cover Filmerbe

Das Medium Film suggeriert Unmittelbarkeit und Wirklichkeitsnähe wie kein anderes Medium. Es lässt in einer Weise auf Ereignisse blicken, die der direkten, vormedialen Wahrnehmung sehr ähnlich ist. Im dokumentarischen Bereich schafft der Film das kompletteste Abbild von Vorgängen im Spektrum der Medien, es scheint Beweischarakter zu haben. Dies gilt auch, wenn es um die Thematisierung der Vergangenheit geht. So verwundert es nicht, dass historische Filmdokumente, meist eingeschnitten in Dokumentationen aller Art, Konjunktur haben. Dabei ist der Bedarf der modernen Mediengesellschaft nach immer ‚neuen‘, das heißt noch nie gezeigten ‚alten‘ Filmbildern groß. Das gilt in verstärktem Maße auch für lokales und regionales Filmmaterial und auch der Amateurfilm erfährt hier zunehmend Beachtung. Doch gerade die scheinbare Unmittelbarkeit und historische Verlässlichkeit alten Filmmaterials wirft — von der Archivierung bis zur Verwertung — Fragen auf, denen sich Wissenschaftler, Archivare, Journalisten in diesem Band stellen.

 

Filmerbe

Grünstich – LandArt auf dem Herrmannshof

Seit dem 1. Juni 2018 präsentieren Studentinnen und Studenten des zweiten und vierten Semesters des Studiengangs Experimentelle Gestaltung  für Medien, Information und Design der Hochschule Hannover 25 Positionen in der 1916 geplanten Anlage des Kulturzentrums Herrmannshof ín Springe-Völksen 25 künstlerische Positionen. Lohnend!

Die Vernissageeinführung:

 

Grünstich-VernissageinführungHermannshof01-06-2018

Storytelling in Journalismus und Unternehmenskommunikation setzt daran an, dass Menschen in Geschichten denken und sich mit Geschichten orientieren. Dem narrativen Journalismus gehört neben dem Investigativen Journalismus die mediale Zukunft.21132301489780592301

Termine aktueller Vorträge und Veröffentlichungen zum Thema:

 

Neu erschienen:

Narrativer Journalismus. Widerständig in unübersichtlicher Lage, in: Hans-Jörg Kapp und Friedrich Weltzien (Hg.): Widerspenstiges Design. Gestalterische Praxis und gesellschaftliche Veramtwortung, Berlin (Reimer) 2017, 94-105

Storytelling in Wirtschaft, Politik und Medien

Rotary Hannover, 20. April 2018, 13:00 Uhr, Hotel Kaiserhof

Rotary Hannover, 18. Februar 2019, 13:30 Uhr. Hotel Luisenhof

Wissenschaftskommunikation als Story

Strategietreffen Kommunikation 2017 der Fraunhofer-Gesellschaft

in Aachen am 24. November 2017 und Teilnahme am Expertentalk „Bessere

Wissenschaftskommunikation“

Storytelling in der Wissenschaftskommunikation

Workshop der Fraunhofer Gesellschaft am 25. Juli 2017 in Benedikbeuern.

Narrativer Journalismus als Forschungsgebiet der Journalistik

Vortrag im Rahmen des Novembers der Wissenschaften, 16. November 2016, 12:00 Uhr,

Hochschule Hannover, Großer Hörsaal, Expo Plaza 2, 30539 Hannover.

Journalisten als Erzähler

Drittes, internationales Kurt-Schwitters-Symposium für Designtheorie, 13. und 14. Oktober 2016, Hochschule Hannover: »Widerständige Praktiken – Design als Orientierungsstrategie«.

Story oder Information? Storytelling in Journalismus und PR

4. August 2016 | Bewerbertag | Hochschule Hannover

Tell me! Storytelling in der externen Unternehmenskommunikation

2. Juni 2016 | Arbeitgeberforum 2016 | NiedersachsenMetall

Der Lay-Over-Effekt. Storytelling im Fernsehjournalismus.

27. Mai 2016 | Hochschule Hannover | Symposion Storytelling

Gegenüber

Ausstellungseröffnung mit neuen Arbeiten von Torsten  Paul und HaPS.

Torsten Paul und HaPS  -Berlin-
Malerei und Skulpturen

14. Februar bis 9. März 2018

Deutsche Bank Hannover, Georgsplatz 20, 30159 Hannover

Vernissage: Dienstag, 13. 2. 2018, um 19:00 Uhr,   Einlass ab 18:30 Uhr

Begrüßung: Michael Hobusch, Direktor
Einführung: Prof. Wilfried Köpke, Kulturjournalist

Mo., Di., Do. 09:00 – 18:00 Uhr, Mi. 09:00 – 13:00 Uhr, Fr. 09:00 – 14:00 Uhr

 

Wood Fiction

In der Wedemark stellt Roman Klonek neue Arbeiten im Kunstverein Wedemark imago aus. Ausdrucksstark in Holz geschnitten. Die Ausstellung endet am 11. März 2018.

 

 

Die Werkeinführung von Wilfried Köpke:

 

Vor ein paar Jahren ist Roman Klonek nach Japan gereist und bleibt zwei Wochen in Tokyo. Er spricht und liest kein Japanisch. Er lässt sich durch die Stadt treiben und verläuft sich, er lässt zu, dass er sich verläuft und fühlt sich gut dabei, empfindet „Freude am Nichtbegreifen“, an diesem Analphabetismus bezogen auf für ihn nicht entzifferbaren Schriften der Straßenschilder, Fremdheit, die sich, weil er das Zeichen-system nicht versteht, nicht auflösen lässt, „Verlorensein ohne Gefahr“ zu empfinden.

Dieses Erstaunen über die Welt, die ihm begegnet, findet sich in seinen Arbeiten wieder und als Betrachter geht es mir mit seinen Bildern genauso. Ich denke ich erkenne die Bildinhalte und dann kann ich die Schriften nicht lesen oder der Hund hat ein Maul, dass ich nicht wider-erkenne oder im Bild tauchen Elemente auf, die nicht dazuzugehören scheinen, wie der weiße Totenkopf, die weiße Ratte und der weiße Wolf im paradiesbunten Triptychon. Vanitas- und Memento-Mori-Zitate aus der Kunstgeschichte. Es ist der Irrtum des ersten Blicks. Was so eingängig, bekannt, dechiffrierbar daherkommt, lässt einen hängen im Übersetzungsversuch. Lost in Translation. Wood Fiction weiterlesen